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Juni zum fünften Mal vom HNP veranstaltet wurde, ahnten schon was kommen musste und reagierten rechtzeitig. Noch bevor das Unwetter richtig loslegte, wurde ein großer Teil der Fahrzeuge in die Bushalle gebracht. Von der Tatsache abgesehen, dass das Wetter auch das Programm ein wenig durcheinanderbrachte, konnte der HNP mit dem sonstigen Verlauf der Veranstaltung zufrieden sein. Natürlich hatte man mit mehr Fahrzeugen und Besuchern gerechnet, aber das bereits angekündigte Unwetter, sowie diverse „Konkurrenzveranstaltungen“ sorgten dafür, dass nur 60 Fahrzeuge auf dem Gelände der SVP zu bewundern waren. Immerhin waren 24 Fahrzeuge zum ersten Mal mit dabei, darunter ein Ford T aus dem Jahre 1916, ein „Barkas“-Transporter aus der ehemaligen DDR und ein seltenes russisches Motorrad mit Seitenwagen.Dass an der Ausfahrt, die unter dem Motto stand „Auf den Spuren von Bertha Benz“, nicht so viele teilnahmen wie in der Vergangenheit, verstand sich bei diesem Wetter fast von selbst. Und es sollte für die Fahrer noch eine kleine Überraschung geben. In der Senke zwischen Pforzheim und Bauschlott wurden die Teilnehmer noch einmal von einem Unwetter überrascht. Nach einer kurzen Zwangspause wegen der überfluteten Straße ging die Fahrt weiter und so konnte am Schluss doch noch eine Siegerehrung durchgeführt werden.Zum ersten Mal nahm ein professioneller Produktanbieter am Oldtimertreffen teil, der trotz des Unwetters so begeistert von der Veranstaltung war, dass er im nächsten Jahr unbedingt wiederkommen möchte.Natürlich ist so eine Veranstaltung ohne fremde Hilfe überhaupt nicht durchführbar. Zum einen war es Vereinsmitglied Bruno Willsch, der vier Personen aus seinem Bekanntenkreis aktivierte, zum anderen waren es die Eisenbahnfreunde, die ebenfalls mit drei zusätzlichen Helfern vor Ort waren. Selbstverständlich sollte auch die SVP erwähnt werden, die die Infrastruktur zur Verfügung stellte, sowie die Sponsoren, ohne deren Preise die Ausfahrt nur halb so attraktiv wäre.Obwohl die gewünschte Teilnehmer- und Besucherzahl deutlich unter den Erwartungen lag, kann dennoch von einer erfolgreichen Veranstaltung gesprochen werden. Was letztendlich auch durch die Presseartikel in der Pforzheimer Zeitung und dem Pforzheimer Kurier bestätigt wurde.Vorstand bereits zum dritten Mal in Folge wiedergewählt (15.03.2011)Am Dienstag, den 15. März 2011 lud der Verein Historischer Nahverkehr Pforzheim e.V. seine Mitglieder zur 6. Mitgliederversammlung in die Schwarzwaldstuben ein. Ein wichtiger Punkt der Tagesordnung war die Wahl der Vorstandschaft. Dass die Mitglieder mit der bisherigen Arbeit des Vorstandes in den vergangenen Jahren zufrieden waren, wurde durch die erneute Wiederwahl der Vorstandsvorsitzenden Gerhard Schulligen und Harry Spittelmeister, sowie des Schriftführers Kurt Schwab bescheinigt. Lediglich der bisherige Kassenwart Bruno Willsch, der auf eigenen Wunsch nicht mehr wiedergewählt werden wollte, wurde durch Karlheinz Dölker ersetzt. Aber auch die Beisitzer Tobias Demmel und Werner Kienzle, sowie der Kassenprüfer Jürgen Abt dürfen nach dem Willen der Mitglieder ihre Ämter weiterführen.Ein weiterer Punkt der Tagesordnung ist die Einführung einer Familienmitgliedschaft. Diese kostet 72,-- Euro im Jahr und beinhaltet neben dem Ehepartner zusätzlich alle zur Familie gehörenden Kinder und Jugendliche ohne eigenes Einkommen.Erfolge in Keltern (27.11.2010)Die Präsenz im Schloß Neuenbürg hatte dafür gesorgt, dass der HNP e.V. bei der 24. Modelleisenbahnausstellung in Keltern sich nicht wie gewohnt darstellen konnte. Trotzdem sorgte unser Vereinshistoriker Kurt Schwab wieder für ein attraktives Beiprogramm. Mit seinen Vorträgen zum Thema „110 Jahre Bahnhof Dietlingen“ konnte er über 40 Besucher begeistern. So ganz nebenbei zog Schwab noch einen Sponsor an Land, welcher nicht nur mit Geldmittel helfen, sondern auch einen Beitrag zum 5. Oldtimertreffen am 5. Juni nächsten Jahres leisten möchte. Er gehört zu den Oldtimerfreunden in Karlsbad und wird das Treffen im Juni mit einem Teil seiner Fahrzeuge unterstützen.Zwei neue Fachleute (20.11.2010)Mit Frau Seibel und Herrn Volz sind am Samstag, den 20. November 2010 gleich zwei Fachleute zum Aufarbeitungsteam hinzugestoßen. Frau Seibel ist Metallrestauratorin und berät den HNP e.V. bezüglich der am Triebwagen verbauten Metalle, wie zum Beispiel Messingbeschläge, Stahlbleche und Gussteile. Besonders gefreut hat sich das Aufarbeitungsteam, als Frau Seibel einige Fahrzeugteile mit nach Hause nahm, um sie dort für den Verein wieder auf Vordermann zu bringen.Herr Volz kennt sich besonders gut aus, was die Dachbespannung anbelangt. Er selbst hat diese Arbeit über viele Jahre an den historischen Fahrzeugen in Karlsruhe mit großem Erfolg durchgeführt. Die Mitarbeiter des Aufarbeitungsteams ließen sich die einzelnen Schritte genau erklären und machten dabei wichtige schriftliche Aufzeichnungen.Beide Spezialisten haben dem Verein für die weiteren Restaurierungsarbeiten ihre Hilfe zugesagt.Alte Münzen gefunden (18.09.2010)Bei den Restaurierungsarbeiten am Straßenbahn-Triebwagen 24 wurden am Samstag, den 18. September 2010 zwei alte Münzen gefunden. Es handelt sich dabei um eine 1 Pfennig Münze aus dem Jahre 1875 und um eine 5 Pfennig Münze aus dem Jahre 1913. Beide Münzen haben zwar keinen materiellen Wert, aber ideell sind sie Zeugen längst vergangener Zeiten.Tag des offenen Denkmals (12.09.2010)Am 12. September 2010 nahm unser Verein zum ersten Mal beim Tag des offenen Denkmals teil. Rund 50 Interessenten besuchten uns zwischen 13 und 17 Uhr an diesem herrlichen spätsommerlichen Sonntag Nachmittag. Wir hatten zwar nur ein kleines, aber feines Programm. Neben den Fahrzeugen und ihrer Geschichte – erläutert von unserem Schriftführer und Historiker Kurt Schwab - interessierten sich die Besucher vor allem für die Restaurierungsarbeiten an Straßenbahn-Triebwagen 24. Diplom-Restauratorin Regine Wald erklärte den Besuchern anhand von Fotos und praktischen Beispielen, wie die Restaurierungsarbeiten bisher durchgeführt wurden und was in Zukunft noch alles gemacht werden muss. Das war wohl auch der Grund, warum die Besucher sich lang bei uns aufhielten.Konzept „Benckiser Halle“ beeindruckt (26.04.2010)Die 22. Jahrestagung des „Arbeitskreises Historischer Nahverkehr“ (AHN) fand in diesem Jahr vom 22. bis 25. April in der „Straßenbahnwelt“ in Stuttgart statt. Schirmherr war der Verein „Stuttgarter Historische Straßenbahn e.V.“ (SHB). 114 Teilnehmer vertraten 44 Vereine aus 9 europäischen Ländern.Nach Rostock (2006) und Graz (2007) war auch diesmal der Verein Historischer Nahverkehr Pforzheim e.V. (HNP) wieder mit dabei und stellte dem internationalen Fachpublikum sein Projekt „Benckiser Halle“ vor. Bei seinem Vortrag legte HNP-Schriftführer und Historiker Kurt Schwab besonderen Wert auf die Tatsache, dass der Verein in vielen Dingen andere Wege gehe, als allgemein üblich. So habe man bei der Ausarbeitung des Konzepts „Benckiser Halle“ die finanzielle Unabhängigkeit als besonders wichtigen Punkt in den Vordergrund gestellt. „Wenn man ein Ziel erreichen will“, so Schwab in seinem Vortrag, „muss ein Projekt so ausgearbeitet sein, dass man auf jede eventuelle Frage eine Antwort hat. Die kleinste Unsicherheit kann ein Projekt scheitern lassen.“ Dass das Projekt „Benckiser Halle“ gut ausgearbeitet war, erkannten die Teilnehmer der AHN sehr schnell und waren beeindruckt.Am Ende der Tagung wünschten die Teilnehmer dem HNP viel Glück beim Verwirklichen den Projektes.Großer Erfolg in Remchingen (12.04.2010)Wieder durfte sich der HNP e.V. der Öffentlichkeit präsentieren und wieder ist ein Erfolg mehr zu verbuchen.Am 10. und 11. April wurde in der Kulturhalle in Remchingen / Wilferdingen eine große Modelleisenbahnausstellung durchgeführt. Neben vielen interessanten Modelleisenbahnanlagen, Angeboten privater Händler und Workshops zum Thema Landschafts- und Gebäudebau, gab es eine Sonderausstellung über die Straßen- und Kleinbahn in Pforzheim, die vom HNP e.V. präsentiert wurde. Neben Exponaten aus dem Pforzheimer Stadtmuseum, welches auch die Vitrinen zur Verfügung stellte, gab es zum ersten Mal Straßenbahn-, Kleinbahn- und Busmodelle in der Baugröße H0 1:87 zu sehen. Diese Modelle sind ausnahmslos Einzelstücke, die von Privatpersonen in Handarbeit hergestellt wurden. Besonders die Straßenbahnmodelle hatten es den Besuchern angetan und man war verblüfft, als man erfuhr das diese aus einfachen „Werbemodellen“ entstanden waren.Passend zur Sonderausstellung wurde an beiden Tagen vom HNP e.V. ein kleiner Vortrag geboten. Obwohl die anderen Referate äußerst interessant waren, war es das Thema Pforzheimer Straßenbahn, das die meisten Gäste anlockte. Weite über 200 Ausstellungsbesucher lauschten gespannt den Ausführungen unseres Mitglieds Kurt Schwab und dankten anschließend mit einem kräftigen Applaus.Wichtige Kontakte konnten ebenfalls geknüpft werden. Frau Osterloh – ihres Zeichens Direktorin des Museums im Neuenbürger Schloss – besuchte Ausstellung und Vortrag und lud den HNP e.V. ein, an einer Ausstellung mitzuwirken, welche im Oktober dieses Jahres beginnen soll und im Januar des nächsten Jahres endet. Der HNP e.V. wird natürlich zur Verfügung stehen und hat seinerseits Führungen durch die Ausstellung und abendfüllende Vorträge zum Thema Straßen- und Kleinbahn in Pforzheim angeboten. Historischer Nahverkehr Pforzheim e.V. Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player. |