Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player.

Startseite Wir über uns Textarchiv Fotoarchiv Gästebuch Links Impressum Strassenbahn Kleinbahn Obus Dieselbus Ansichtskarten Bild des Monats Termine Nachrichten Chronik Lokalbahn Lokalbahn 1886 Lokalbahn 1888 Lokalbahn 1891 Lokalbahn 1893 Lokalbahn 1894 Lokalbahn 1895 Lokalbahn 1896 Lokalbahn 1897 Lokalbahn 1898 Lokalbahn 1899 Chronik Kutschenverbindungen Chronik Eisenbahn Chronik Straßenbahn Chronik Kleinbahn Chronik Obus Chronik Omnibus Informationen Chronik Tw 24 Bw 111 Tw 604 Bw 133 Straßenbahn 1893 Straßenbahn 1897 Straßenbahn 1899 Straßenbahn 1900 Straßenbahn 1901 Straßenbahn 1906 Straßenbahn 1908 Straßenbahn 1909 Straßenbahn 1910 a Kutsche 1684 Kutsche 1698 Kutsche 1709 Kutsche 1714 

Nachrichten

zurück

Restauratorin hört auf (28.03.2013)Nicht ganz überraschend, aber dennoch aus Sicht des Aufarbeitungsteams zu einem ungünstigen Zeitpunkt, hat unsere Dipl.-Restauratorin ihre Arbeit niedergelegt. Grund ist die unsichere Zukunft unserer Fahrzeuge. Schon seit langem geistert das Gespenst des Umzugs durch den Raum. Doch keiner kann unserem Verein sagen, wann und vor allem wohin die Fahrzeuge umziehen sollen. Schlimmer als der eigentliche Umzug ist die Vorstellung, dass die Fahrzeuge in ein vorübergehendes Provisorium geschafft werden, welches für eine Unterbringung aus restauratorischer Sicht überhaupt nicht geeignet ist. Mit Recht befürchtet unsere Restauratorin, dass die stundenlange mühevolle Arbeit dabei zu einem Teil wieder zunichte gemacht wird. Zumal auch keiner sagen kann, wie lange die Fahrzeuge in ihrem Provisorium ausharren müssen. Sowohl unsere Restauratorin, als auch der Verein befürchten, dass, sind die Fahrzeuge erst einmal aufgeräumt, man sich ja wieder „wichtigeren Dingen“ zuwenden kann und ein ständiger zweckmäßiger Standort erneut in weite Ferne verschwindet.Natürlich wird sich das Aufarbeitungsteam durch den Weggang unserer Restauratorin nicht demotivieren lassen. Dennoch wird sie uns sehr fehlen und das nicht nur als Restauratorin, sondern auch als Mensch.Umstrukturierung im Vorstand (19.03.2013)Manchmal entstehen aus gewissen Sachzwängen Notwendigkeiten, die nicht immer das Optimum darstellen. So geschehen bei der Vereinsgründung im Jahre 2005. Mangels Mitglieder mussten die Vorstandsposten entsprechend verteilt werden, allerdings nicht immer zur Freude der Kandidaten. Da man den Verein aber haben wollte, nahm man die Wahl gezwungenermaßen an.Zurückblickend kann man aber durchaus behaupten, dass jeder in der bisherigen Vorstandschaft seine Arbeit so gut er konnte zum Wohle des Vereins und im Sinne der Vereinssatzung ausrichtete.Inzwischen befindet sich der Verein in der glücklichen Lage, die Posten so vergeben zu können, dass sich die Kandidaten mehr mit ihren Aufgaben identifizieren. Vor diesem Hintergrund wurden am Dienstag, den 19. März in der Mitgliederversammlung die turnusgemäßen Vorstandswahlen durchgeführt. Das Ergebnis ist nun wie folgt: 1. Vorsitzender wurde der bisherige Beisitzer Werner Kienzle. Die Mitglieder fanden, dass Herr Kienzle, der sich in den letzten Monaten verstärkt in der Öffentlichkeit für die Belange des Vereins stark gemacht hat, als Vorsitzender noch besser auftreten kann. 2. Vorsitzender wurde auf eigenen Wunsch der bisherige 1. Vorsitzende Gerhard Schulligen. Seine vielfältigen Aufgaben, die er neben dem Verein noch tätigt, haben ihn zu diesem Schritt bewogen. Ebenfalls auf eigenen Wunsch wechselte Harry Spittelmeister vom 2. Vorsitzenden zum Beisitzer. Als Bediensteter der SVP wird er in Zukunft die Verbindungsperson zwischen der SVP und dem Verein sein. Der Kassier Karlheinz Dölker und der Schriftführer Kurt Schwab haben ihren Posten behalten.Neben der Vorstandschaft wurde turnusgemäß auch wieder ein neuer Kassenprüfer gewählt. Diesen Posten bekam Herr Jürgen Abt, der Dank seiner vorbildlichen Arbeit somit bereits zum dritten Mal in Folge für diese Aufgabe gewählt wurde.Bleibt noch zu erwähnen, dass alle Kandidaten ausnahmslos einstimmig gewählt wurden. Ein Zeichen dafür, dass man im Verein weiterhin auf dem richtigen Weg ist. Wünschen wir dem Vorstand für die Zukunft alles Gute und ein gutes Händchen beim Führen des Vereins.Weihnachtsfeier (18.12.2012)Alle Jahre wieder . . . kommt Weihnachten und natürlich hatte unser Verein wieder eine Vereinsweihnachtsfeier ausgerichtet. Gab es in der Vergangenheit im einen Jahresrückblick, so wurde diesmal ein kleines Programm geboten. Angefangen mit einer weihnachtlichen Geschichte, folgte der Jahresrückblick und danach das inzwischen weltberühmte, aber bei den Vereinsmitgliedern doch noch weitgehend unbekannte „YouTube-Video“ Halleluja. Ein sogenannter Flash-Mob, bei dem ein Profichor ohne Vorwarnung in einem Imbisslokal plötzlich anfängt, Händels Halleluja zu singen.Der Höhepunkt der Weihnachtsfeier war allerdings die Premiere eines digitalisierten 8-mm Schmalfilms über die ehemalige Kleinbahn Pforzheim-Ittersbach . Zwar ohne erklärenden Ton, aber schon in Farbe, beeindruckten die bewegten Bilder die Teilnehmer der Feier. Anschließend war man sich einig: das war wirklich eine echte Überraschung.Natürlich sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Mitglied Karlheinz Dölker unserem Verein wieder ein Geschenk überreichte.Modellbahnausstellung in Keltern (01. und 02.12.2012)Schon mehrfach nahmen wir bei der traditionellen Modellbahnausstellung der Modelleisenbahnfreunde Keltern teil, doch diesmal stand die Ausstellung ganz im Zeichen der Kleinbahn Pforzheim-Ittersbach. Zum ersten Mal bauten wir unseren Infostand völlig anders als sonst. Eigentlich aus Platzgründen hatten wir den eigentlichen Stand nur zum Teil aufgebaut. Doch dieser Aufbau stellte sich letztendlich als genial heraus. Zum einen nahm der Stand deutlich weniger Platz ein und zum anderen standen wir schräg, was den Vorteil hatte, dass wir von beiden Durchgängen hervorragend gesehen wurden. Unmittelbar neben uns befand sich das fast sieben Meter lange Modul des Dietlinger Bahnhofs. Ebenfalls in Nähe unseres Standes konnten Besucher in Schauvitrinen Originalrelikte der „Ittersbacher“ bewundern. Und natürlich gab es wieder die obligatorischen Vorträge. Diesmal war das Thema: Die Geschichte des Kleinbahnhofs in Dietlingen.Aber auch in unserem Infostand gab es Neues. Interessierte Besucher konnten sogenannte Werbetrucks mitnehmen. Die Fahrzeuge wurden nicht verkauft, sondern gegen eine Mindestspende von 2 Euro abgegeben. Der Kelterner Bürgermeister, welcher uns in unserem Stand besuchte und sich ausgiebig mit uns unterhielt, war der Meinung, dass wir doch passenderweise besser Straßenbahnmodelle anbieten sollten. Doch stehen uns diese leider nicht zur Verfügung.Markt(platz) der Möglichkeiten (22.09.2012)Es versetzte unseren Vorstand schon in Erstaunen als bekannt wurde, dass der Verkehrsverein Pforzheim vor hatte, auf dem „Markt(platz) der Möglichkeiten unseren Tw 24 zu präsentieren. „Und die wissen, was so eine Aktion kostet?“ Aber keine Panik. Über die Kosten sollten wir uns keine Gedanken machen müssen. Wir hatten uns lediglich den Kopf darüber zu zerbrechen, wie wir uns präsentieren wollten. Immerhin war dies eine einmalige Gelegenheit unseren Verein einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.Bei einem Vororttermin wurde der Standort unseres Triebwagens und unseres Infostandes festgelegt. Der Wunsch, dass der Triebwagen auf einem Stück Gleis stehen sollte, brachte uns allerdings erst einmal ins Grübeln. Doch dann fiel uns ein, dass sowohl Gleisstücke, als auch Abstandshalter vorhanden waren. Und so bereiteten wir an einem Aufarbeitungssamstag ein Gleisstück vor, das sich sehr schnell zusammen- und auch wieder auseinanderbauen ließ.Am Freitag Nachmittag war es dann soweit. Gleich mit zwei Tiefladern rückte die Firma Rothmund aus Pforzheim an. Auf einem stand der riesige Gabelstapler, der unseren Triebwagen verladen sollte und auf dem anderen sollte letztendlich unser Triebwagen transportiert werden. Alles lief reibungslos und so wartete Tw 24, auf dem Tieflader stehend, die Nacht ab, denn am anderen Tag sollte die Aufbauaktion auf dem Marktplatz schon sehr früh beginnen. Bereits in der Nacht ergoss sich ein mächtiger Regenschauer über Pforzheim und somit natürlich auch über unseren Triebwagen. Nun sollte sich herausstellen, ob das von uns nach alten Vorlagen restaurierte Dach tatsächlich dicht war. Es war dicht, so die Erkenntnis, als der Tiefladerkonvoi am Samstag Morgen auf dem Pforzheimer Marktplatz auftauchte, auf dem wir in der Zwischenzeit unser Gleis im Rekordtempo (30 Minuten) aufgebaut hatten. Noch während unser Triebwagen mit Hilfe des Gabelstaplers auf das Gleisstück aufgesetzt wurde, blieben die ersten Passanten, die zufällig vorbeikamen, neugierig stehen. Viele begriffen erst einmal nicht, was da eigentlich aufgestellt werden sollte. Schließlich waren sie einfach zu jung, um die Pforzheimer Straßenbahn noch in Betrieb gesehen zu haben. Aber auch Stunden später, als die Veranstaltung bereits lief, fragten Interessierte immer wieder: „Pforzheim hatte eine Straßenbahn?“ Vor allem die Jugend war erstaunt und begeistert. Zumal man die Möglichkeit hatte, dass Fahrzeug zu betreten. Allerdings musste man sich erst einmal bei einem Schaffner einen Fahrschein besorgen. Dieser Fahrschein, der natürlich nichts kostete, war ein Nachdruck der Fahrscheine, die 1911 ausgegeben wurden. Aber auch die älteren Bürger, welche die Straßenbahn noch kannten, waren begeistert. Sie setzten sich auf die Holzbänke im Innern des Fahrzeugs und schwelgten in alten Erinnerungen. Aber auch vor dem Fahrzeug spielte sich eine Menge ab. Das erste Mal hatte man bei dieser Veranstaltung, bei der sich Bürger über das ehrenamtliche Engagement in Pforzheim informieren können, auf eine Bühne verzichtet und die ganzen Aktionen in den Bereich unserer Bahn gelegt. Und so standen wir immer im Mittelpunkt und waren in Folge dessen gut besucht.Letztendlich rückte uns diese Veranstaltung ein gutes Stück weiter ins Bewusstsein der Pforzheimer Bürger. Viele bewunderten anerkennend unsere Arbeit, erkannten und diskutierten über unsere Probleme – wie z. B. die zukünftige Unterbringung unserer Fahrzeuge - und brachten uns viel Sympathie entgegen.Tag des offenen Denkmals (09.09.2012)Aufgrund der Tatsache, dass sich die Teilnahme am Tag des offenen Denkmals 2011 kaum gelohnt hatte, wollten wir 2012 nicht mehr mitmachen. Dass wir es dennoch taten, hatte zwei Gründe. Der erste Grund war das Thema „Holz“. Hier konnten wir mit unseren zum großen Teil aus Holz bestehenden Fahrzeugen glänzen. Der zweite Grund war der Vorschlag unseres Kassiers Karlheinz Dölker, als „Beiprogramm“ eine Vernissage durchzuführen, bei der mit Herrn Christoph Laubmann ein Künstler gewonnen werden konnte, dessen Gemälde, Grafiken und andere Kunstwerke sich fast ausschließlich mit dem Thema Bahn beschäftigen.Ein weiters Zugmittel war die von uns ausgegebene Information, dass die Fahrzeuge für einen längeren Zeitraum zum letzten Mal besichtigt werden konnten. Zu diesem Zeitpunkt gingen wir noch davon aus, mit unserem Fuhrpark umziehen zu müssen. Natürlich war auch wieder unsere Restauratorin Regine Wald mit von der Partie. Sie informierte mit Hilfe von Bildern und direkt am Objekt interessierte Besucher über die bereits durchgeführten und noch anstehenden Arbeiten am Tw 24. Aber auch die Führungen und vor allem die Geschichten die Schriftführer und Historiker Kurt Schwab dabei erzählte, fanden großen Anklang. Einmal war unser Kleinbahn Triebwagen 604, der als Vortragsraum genutzt wurde, so voll, dass einige Besucher, die die Bahn noch in Betrieb erlebten, sich an den Berufsverkehr in alte Zeiten erinnert fühlten.Resümierend kann man sagen, dass sich diesmal die Teilnahme am Tag des offenen Denkmals gelohnt hat. So viel Besucher hatten wir in der Vergangenheit bei dieser Veranstaltung noch nie. Ob wir 2013 wieder teilnehmen werden, steht allerdings noch in den Sternen.Altes Zollgebäude (07.07.2013)Ein Artikel der Pforzheimer Zeitung machte unser Mitglied Kurt Schwab auf das alte Zollgebäude, welches sich auf dem Areal des Güterbahnhofs befindet, aufmerksam. Laut Zeitungsbericht stünde dieses denkmalgeschützte Bauwerk seit einiger Zeit lehr und man wisse nicht, was damit in Zukunft geschehen solle.Da neben dem Kulturamt auch unser Verein nach einer ständigen Unterbringung für unsere Fahrzeuge sucht, machte sich unser Mitglied Kurt Schwab auf den Weg, um das alte Gemäuer zu erforschen. Was er vorfand, war ein stark renovierungsbedürftiges Bauwerk, das allerdings einige interessante Elemente aufwies. Neben jeder Menge Auf- und Ausstellungsfläche, bietet es zum Beispiel ideale Voraussetzungen für mobilitätseingeschränkte Besucher. Mit einer Rampe und einem großräumigen Aufzug kann das Gebäude über alle Etagen barrierefrei begangen werden.Wurde von der Presse anfänglich der Eindruck erweckt, dass das alte Zollgebäude der Stadt gehöre, ist inzwischen bekannt geworden, dass es sich im Privatbesitz befindet und der Eigentümer das Gebäude nicht verkaufen will.SWR zu Besuch (28.04.2013)Der Bahnhof Weißenstein ist ohne Zweifel ein Sahnestückchen in der Pforzheimer Museumslandschaft. Da macht es natürlich Sinn, im Fernsehen darüber zu berichten. Die Fernsehreihe „Eisenbahn Romantik“ bietet für so ein Projekt natürlich die beste Plattform und so kam es, dass ein SWR-Team anrückte und tagelang mit Kamera und Mikrofon alles aufnahm, was es überhaupt aufzunehmen gab.Natürlich sollte auch über den historischen Sinn und Zweck des Bahnhofs berichtet werden und so kam man über die Nutzer des Bahnhofs, wie z. B. der Weißensteiner Papierfabrik, auch auf das Thema Straßenbahn, denn viele Arbeiter dieser Fabrik nutzten dieses Verkehrsmittel. Und da die Straßenbahn ursprünglich bis zum Weißensteiner Bahnhof verlängert werden sollte und das SWR-Team in Erfahrung brachte, dass es einen Verein gibt, der genau solch ein Fahrzeug, das auch in Weißenstein fuhr, restauriert, legte man kurzer Hand mit uns für 28. April einen Drehtermin fest. Letztendlich ist von dem ganzen „Dreh“ nicht viel übrig geblieben. Nur wenige Minuten wurde dem Thema Straßenbahn und Verein eingeräumt. Aber ein Gutes hatte die Aktion doch. Als kleines Dankeschön veranlasste das SWR-Team, dass der Amateurfilm von Herrn Simmel digitalisiert wurde. Besuch der AHN (20.04.2012)Bei der alljährlich stattfindenden Tagung der Arbeitsgemeinschaft Historischer Nahverkehr (AHN), war unser Verein ebenfalls wieder vertreten. Bei diesen Tagungen treffen sich Vorstände diverser Straßenbahn- und Omnibusvereine, so wie Leiter öffentlicher Museen. Das Tagungsprogramm war wie immer gespickt mit interessanten Vorträgen. Unter anderem wurde z. B. erklärt, wie man als Verein sein Foto- und Textarchiv von Stadt- oder Landesarchiven professionell verwalten und schützen lassen kann.Wie immer war natürlich auch das Beiprogramm wieder ausgezeichnet ausgearbeitet. Neben den üblichen Sonderfahrten mit Oldtimerbussen und -bahnen, konnte mit einem Bussimulator gefahren werden. Ebenfalls sehenswert war die Ausstellung diverser handgefertigter Straßenbahnmodelle. Fast jedes Fahrzeug, das einmal das Düsseldorfer Streckennetz befuhr, war vertreten. Und das nicht nur in H0, sondern in fast allen erdenklichen Modellbaugrößen.In Jahr 2013 findet die AHN in Nürnberg statt und auch diesmal wird unser Verein wieder vertreten sein.Mitgliederversammlung (20.03.2012)Die Mitgliederversammlung verlief wie immer. Neuwahlen des Vorstandes standen nicht an, lediglich der Kassenprüfer und sein Stellvertreter mussten satzungsgemäß neu bestimmt werden. Kassenprüfer wurde Otto Seyfried, sein Stellvertreter Hans Roll.Oldtimertreffen trotzt Unwetter (05.06.2011)Die Verantwortlichen des Oldtimertreffens, das dieses Jahr am 5. Juni zum fünften Mal vom HNP veranstaltet wurde, ahnten schon was kommen musste und reagierten rechtzeitig. Noch bevor das Unwetter richtig loslegte, wurde ein großer Teil der Fahrzeuge in die Bushalle gebracht. Von der Tatsache abgesehen, dass das Wetter auch das Programm ein wenig durcheinanderbrachte, konnte der HNP mit dem sonstigen Verlauf der Veranstaltung zufrieden sein. Natürlich hatte man mit mehr Fahrzeugen und Besuchern gerechnet, aber das bereits angekündigte Unwetter, sowie diverse „Konkurrenzveranstaltungen“ sorgten dafür, dass nur 60 Fahrzeuge auf dem Gelände der SVP zu bewundern waren. Immerhin waren 24 Fahrzeuge zum ersten Mal mit dabei, darunter ein Ford T aus dem Jahre 1916, ein „Barkas“-Transporter aus der ehemaligen DDR und ein seltenes russisches Motorrad mit Seitenwagen.Dass an der Ausfahrt, die unter dem Motto stand „Auf den Spuren von Bertha Benz“, nicht so viele teilnahmen wie in der Vergangenheit, verstand sich bei diesem Wetter fast von selbst. Und es sollte für die Fahrer noch eine kleine Überraschung geben. In der Senke zwischen Pforzheim und Bauschlott wurden die Teilnehmer noch einmal von einem Unwetter überrascht. Nach einer kurzen Zwangspause wegen der überfluteten Straße ging die Fahrt weiter und so konnte am Schluss doch noch eine Siegerehrung durchgeführt werden.Zum ersten Mal nahm ein professioneller Produktanbieter am Oldtimertreffen teil, der trotz des Unwetters so begeistert von der Veranstaltung war, dass er im nächsten Jahr unbedingt wiederkommen möchte.Natürlich ist so eine Veranstaltung ohne fremde Hilfe überhaupt nicht durchführbar. Zum einen war es Vereinsmitglied Bruno Willsch, der vier Personen aus seinem Bekanntenkreis aktivierte, zum anderen waren es die Eisenbahnfreunde, die ebenfalls mit drei zusätzlichen Helfern vor Ort waren. Selbstverständlich sollte auch die SVP erwähnt werden, die die Infrastruktur zur Verfügung stellte, sowie die Sponsoren, ohne deren Preise die Ausfahrt nur halb so attraktiv wäre.Obwohl die gewünschte Teilnehmer- und Besucherzahl deutlich unter den Erwartungen lag, kann dennoch von einer erfolgreichen Veranstaltung gesprochen werden. Was letztendlich auch durch die Presseartikel in der Pforzheimer Zeitung und dem Pforzheimer Kurier bestätigt wurde.Vorstand bereits zum dritten Mal in Folge wiedergewählt (15.03.2011)Am Dienstag, den 15. März 2011 lud der Verein Historischer Nahverkehr Pforzheim e.V. seine Mitglieder zur 6. Mitgliederversammlung in die Schwarzwaldstuben ein. Ein wichtiger Punkt der Tagesordnung war die Wahl der Vorstandschaft. Dass die Mitglieder mit der bisherigen Arbeit des Vorstandes in den vergangenen Jahren zufrieden waren, wurde durch die erneute Wiederwahl der Vorstandsvorsitzenden Gerhard Schulligen und Harry Spittelmeister, sowie des Schriftführers Kurt Schwab bescheinigt. Lediglich der bisherige Kassenwart Bruno Willsch, der auf eigenen Wunsch nicht mehr wiedergewählt werden wollte, wurde durch Karlheinz Dölker ersetzt. Aber auch die Beisitzer Tobias Demmel und Werner Kienzle, sowie der Kassenprüfer Jürgen Abt dürfen nach dem Willen der Mitglieder ihre Ämter weiterführen.Ein weiterer Punkt der Tagesordnung ist die Einführung einer Familienmitgliedschaft. Diese kostet 72,-- Euro im Jahr und beinhaltet neben dem Ehepartner zusätzlich alle zur Familie gehörenden Kinder und Jugendliche ohne eigenes Einkommen.Erfolge in Keltern (27.11.2010)Die Präsenz im Schloß Neuenbürg hatte dafür gesorgt, dass der HNP e.V. bei der 24. Modelleisenbahnausstellung in Keltern sich nicht wie gewohnt darstellen konnte. Trotzdem sorgte unser Vereinshistoriker Kurt Schwab wieder für ein attraktives Beiprogramm. Mit seinen Vorträgen zum Thema „110 Jahre Bahnhof Dietlingen“ konnte er über 40 Besucher begeistern. So ganz nebenbei zog Schwab noch einen Sponsor an Land, welcher nicht nur mit Geldmittel helfen, sondern auch einen Beitrag zum 5. Oldtimertreffen am 5. Juni nächsten Jahres leisten möchte. Er gehört zu den Oldtimerfreunden in Karlsbad und wird das Treffen im Juni mit einem Teil seiner Fahrzeuge unterstützen.Zwei neue Fachleute (20.11.2010)Mit Frau Seibel und Herrn Volz sind am Samstag, den 20. November 2010 gleich zwei Fachleute zum Aufarbeitungsteam hinzugestoßen. Frau Seibel ist Metallrestauratorin und berät den HNP e.V. bezüglich der am Triebwagen verbauten Metalle, wie zum Beispiel Messingbeschläge, Stahlbleche und Gussteile. Besonders gefreut hat sich das Aufarbeitungsteam, als Frau Seibel einige Fahrzeugteile mit nach Hause nahm, um sie dort für den Verein wieder auf Vordermann zu bringen.Herr Volz kennt sich besonders gut aus, was die Dachbespannung anbelangt. Er selbst hat diese Arbeit über viele Jahre an den historischen Fahrzeugen in Karlsruhe mit großem Erfolg durchgeführt. Die Mitarbeiter des Aufarbeitungsteams ließen sich die einzelnen Schritte genau erklären und machten dabei wichtige schriftliche Aufzeichnungen.Beide Spezialisten haben dem Verein für die weiteren Restaurierungsarbeiten ihre Hilfe zugesagt.Alte Münzen gefunden (18.09.2010)Bei den Restaurierungsarbeiten am Straßenbahn-Triebwagen 24 wurden am Samstag, den 18. September 2010 zwei alte Münzen gefunden. Es handelt sich dabei um eine 1 Pfennig Münze aus dem Jahre 1875 und um eine 5 Pfennig Münze aus dem Jahre 1913. Beide Münzen haben zwar keinen materiellen Wert, aber ideell sind sie Zeugen längst vergangener Zeiten.Tag des offenen Denkmals (12.09.2010)Am 12. September 2010 nahm unser Verein zum ersten Mal beim Tag des offenen Denkmals teil. Rund 50 Interessenten besuchten uns zwischen 13 und 17 Uhr an diesem herrlichen spätsommerlichen Sonntag Nachmittag. Wir hatten zwar nur ein kleines, aber feines Programm. Neben den Fahrzeugen und ihrer Geschichte – erläutert von unserem Schriftführer und Historiker Kurt Schwab - interessierten sich die Besucher vor allem für die Restaurierungsarbeiten an Straßenbahn-Triebwagen 24. Diplom-Restauratorin Regine Wald erklärte den Besuchern anhand von Fotos und praktischen Beispielen, wie die Restaurierungsarbeiten bisher durchgeführt wurden und was in Zukunft noch alles gemacht werden muss. Das war wohl auch der Grund, warum die Besucher sich lang bei uns aufhielten.Konzept „Benckiser Halle“ beeindruckt (26.04.2010)Die 22. Jahrestagung des „Arbeitskreises Historischer Nahverkehr“ (AHN) fand in diesem Jahr vom 22. bis 25. April in der „Straßenbahnwelt“ in Stuttgart statt. Schirmherr war der Verein „Stuttgarter Historische Straßenbahn e.V.“ (SHB). 114 Teilnehmer vertraten 44 Vereine aus 9 europäischen Ländern.Nach Rostock (2006) und Graz (2007) war auch diesmal der Verein Historischer Nahverkehr Pforzheim e.V. (HNP) wieder mit dabei und stellte dem internationalen Fachpublikum sein Projekt „Benckiser Halle“ vor. Bei seinem Vortrag legte HNP-Schriftführer und Historiker Kurt Schwab besonderen Wert auf die Tatsache, dass der Verein in vielen Dingen andere Wege gehe, als allgemein üblich. So habe man bei der Ausarbeitung des Konzepts „Benckiser Halle“ die finanzielle Unabhängigkeit als besonders wichtigen Punkt in den Vordergrund gestellt. „Wenn man ein Ziel erreichen will“, so Schwab in seinem Vortrag, „muss ein Projekt so ausgearbeitet sein, dass man auf jede eventuelle Frage eine Antwort hat. Die kleinste Unsicherheit kann ein Projekt scheitern lassen.“ Dass das Projekt „Benckiser Halle“ gut ausgearbeitet war, erkannten die Teilnehmer der AHN sehr schnell und waren beeindruckt.Am Ende der Tagung wünschten die Teilnehmer dem HNP viel Glück beim Verwirklichen den Projektes.Großer Erfolg in Remchingen (12.04.2010)Wieder durfte sich der HNP e.V. der Öffentlichkeit präsentieren und wieder ist ein Erfolg mehr zu verbuchen.Am 10. und 11. April wurde in der Kulturhalle in Remchingen / Wilferdingen eine große Modelleisenbahnausstellung durchgeführt. Neben vielen interessanten Modelleisenbahnanlagen, Angeboten privater Händler und Workshops zum Thema Landschafts- und Gebäudebau, gab es eine Sonderausstellung über die Straßen- und Kleinbahn in Pforzheim, die vom HNP e.V. präsentiert wurde. Neben Exponaten aus dem Pforzheimer Stadtmuseum, welches auch die Vitrinen zur Verfügung stellte, gab es zum ersten Mal Straßenbahn-, Kleinbahn- und Busmodelle in der Baugröße H0 1:87 zu sehen. Diese Modelle sind ausnahmslos Einzelstücke, die von Privatpersonen in Handarbeit hergestellt wurden. Besonders die Straßenbahnmodelle hatten es den Besuchern angetan und man war verblüfft, als man erfuhr das diese aus einfachen „Werbemodellen“ entstanden waren.Passend zur Sonderausstellung wurde an beiden Tagen vom HNP e.V. ein kleiner Vortrag geboten. Obwohl die anderen Referate äußerst interessant waren, war es das Thema Pforzheimer Straßenbahn, das die meisten Gäste anlockte. Weite über 200 Ausstellungsbesucher lauschten gespannt den Ausführungen unseres Mitglieds Kurt Schwab und dankten anschließend mit einem kräftigen Applaus.Wichtige Kontakte konnten ebenfalls geknüpft werden. Frau Osterloh – ihres Zeichens Direktorin des Museums im Neuenbürger Schloss – besuchte Ausstellung und Vortrag und lud den HNP e.V. ein, an einer Ausstellung mitzuwirken, welche im Oktober dieses Jahres beginnen soll und im Januar des nächsten Jahres endet. Der HNP e.V. wird natürlich zur Verfügung stehen und hat seinerseits Führungen durch die Ausstellung und abendfüllende Vorträge zum Thema Straßen- und Kleinbahn in Pforzheim angeboten.



Historischer Nahverkehr Pforzheim e.V.