Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player.

Startseite Wir über uns Textarchiv Fotoarchiv Gästebuch Links Impressum Strassenbahn Kleinbahn Obus Dieselbus Ansichtskarten Bild des Monats Termine Nachrichten Chronik Lokalbahn Lokalbahn 1886 Lokalbahn 1888 Lokalbahn 1891 Lokalbahn 1893 Lokalbahn 1894 Lokalbahn 1895 Lokalbahn 1896 Lokalbahn 1897 Lokalbahn 1898 Lokalbahn 1899 Chronik Kutschenverbindungen Chronik Eisenbahn Chronik Straßenbahn Chronik Kleinbahn Chronik Obus Chronik Omnibus Informationen Chronik Tw 24 Bw 111 Tw 604 Bw 133 Straßenbahn 1893 Straßenbahn 1897 Straßenbahn 1899 Straßenbahn 1900 Straßenbahn 1901 Straßenbahn 1906 Straßenbahn 1908 Straßenbahn 1909 Straßenbahn 1910 a Kutsche 1684 Kutsche 1698 Kutsche 1709 Kutsche 1714 

Straßenbahn 1910 a

25. Januar 1910Der Stadtrat beschließt, die Stelle eines Bahningenieurs für die projektierte elektrische Straßenbahn dem Oberingenieur F. Dietz in Stuttgart zu übertragen. Dietz wird somit der erste Leiter der Pforzheimer Verkehrsbetriebe.9. März 1910Die Ausführung verschiedener mit dem Bau der elektrischen Bahn zusammenhängender Gasleitungsarbeiten in der Bahnhof-, Leopold-, Bleich- und Dillsteinerstraße werden vom Stadtrat beschlossen, die Mittel zur Verstärkung der Gasleitung in der Bleichstraße, von der Hohlstraße bis zum Schützenhausweg, sollen vom Bürgerausschuß angefordert werden.14. März 1910Am Abend um 20:00 Uhr hält der Pforzheimer Stadtverordnete Katzenberger im Eutinger Rathaussaal einen Vortrag, um für die Weiterführung der Pforzheimer elektrischen Straßenbahn, die demnächst gebaut werden soll, auch nach Eutingen Stimmung zu machen. Er gibt ein kurzes Bild über die Entwicklung der Badischen Lokaleisenbahn Pforzheim-Busenbach und Herrenalb-Ettlingen, um dann den Plan der Pforzheimer "Elektrischen" klarzulegen. Er weißt unter Anderem darauf hin, daß der früher von der Stadtgemeinde Pforzheim erworbene Alb. Goldmansche Platz, der billigste und geeignetste ist, um den Hauptwagenschuppen, die Werkstätten und die Materialhalle für die elektrischen Bahn dort zu erstellen. Von dort ab könnte dann mit verhältnismäßig geringen Kosten die Bahn bis nach Eutingen geführt werden und die Stadtgemeinde Pforzheim hätte dadurch eine Einnahmequelle geschaffen, die nicht unterschätzt werden darf. Durch eine solche Verbindung würde der ganze Verkehr sich der elektrischen Straßenbahn zuwenden.21. März 1910Genehmigung des Vertrages zwischen der Stadt Pforzheim und der BLEAG durch den Bürgerausschuss und Bewilligung von zunächst 6.000,-- Mark für Planungskosten.3. August 1910Der Stadtrat beschließt, daß nach dem Antrag der Bahnbaukommission in die neue Roßbrücke die Straßenbahnschienen eingelegt werden sollen.27. September 1910Der erste sichtbare Teil der elektrischen Straßenbahn ist in Gestalt der ersten Schienen, die bei der Erbauung der neuen Roßbrücke eingelegt werden sollen, eingetroffen.22. November 1910Laut Stadtratsbeschluß soll dem Bürgerausschuß die Vorlage zur Beschaffung der für die Straßenbahn erforderlichen Schienen und Weichen gemacht werden.7. Dezember 1910Der Bürgerausschuß erstellt folgende Vorlagen:1. Das Beckersche Anwesen in der Westlichen Karl-Friedrich-Straße 44 steht unschön vor und bildet auch ein Hindernis bei der Führung des Bahngleises der elektrischen Bahn. Da das Haus abgebrochen und einem Neubau weichen muß, bietet sich die Gelegenheit, den über die Bauflucht vorstehenden Streifen im Meßgehalt von zirka 26 Quadratmeter zu erwerben. Gefordert wird hierfür 10.000,-- Mark. Das sind 385,-- Mark für den Quadratmeter, ein horrend hoher Preis, 50,-- Mark mehr als wie seither pro Quadratmeter Straßengelände in der Brötzinger Gasse gezahlt wurde.2. Die Vorlage handelt von der elektrischen Bahn. Die Schienen und Weichen für die drei Strecken Lokalbahnhof-Brötzingen - Leopoldplatz, Leopoldplatz - Oktroihaus beim Gaswerk und Staatsbahnhof - Kallhardtsteg sollen beschafft werden mit einem Kostenaufwand von 305.000,-- Mark. Mit der Beschaffung der Oberleitung und der Wagen soll noch etwas zugewartet werden, da man über die Frage, ob Wechselstrom oder Gleichstrom usw, noch nicht ganz einig ist. Wenn am 1. August nächsten Jahres die Bahn laufen soll, ist allerdings nicht mehr viel Zeit zum Überlegen.12. Dezember 1910Die Vorlagen vom 7. Dezember 1910 werden in der Bürgerausschußsitzung angenommen.

zurück



Historischer Nahverkehr Pforzheim e.V.