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Januar 1912Am Nachmittag wird ein 6 jähriger Knabe in der Östlichen Karl-Friedrichstraße beim Überspringen der Straße von einem elektrischen Straßenbahnwagen erfaßt und mit geschleift, wobei er an der rechten Hand und am Gesicht Hautabschürfungen erleidet.14. Januar 1912Am Abend wird die 19 Jahre alte Polisseuse Elsa Eisenmann von Brötzingen auf der Westlichen Karl-Friedrich-Straße, als die elektrische Straßenbahn vorbeifährt, von einem von der Leitung abfallenden kleinen Metalteil oberhalb des Auges getroffen und dabei ziemlich stark Verletzt. Nach Anlegung eines Notverbandes wird sie ins städtische Krankenhaus gebracht.16. Januar 1912Auf der „Bleichstraßenlinie“, Ecke Kanalstraße, wird eine weitere Haltestelle für Fahrten in beide Richtungen errichtet.31. Januar 1912Am Abend gegen 17:45 Uhr wird beim Abfahren des Arbeiterzuges am Leopoldplatz ein kleiner Pritschenwagen der roten Radler aus der Einfahrt des Hauses Westliche Karl-Friedrich-Straße 70 herausgeschoben, wobei ein Zusammenstoß erfolgt. Der Wagen wird stark beschädigt, ebenso der Wagen der elektrischen Straßenbahn. Der Motorwagen entgleist, wird aber mit Hilfe des anwesenden Publikums wieder in die richtige Stellung gebracht. Etwa eine halbe Stunde später wird vor dem Hause Leopoldstraße 18 Kohlen abgeladen und die zwei vor dem Wagen gespannten Pferde ohne Aufsichtgelassen. Beim Vorbeifahren der Elektrischen scheut das eine Pferd und reißt den Wagen zurück, so daß der Hinterwagen auf dem Gehweg zum stehen kommt und das Schaufenster des Kaufmanns Schenkel zertrümmert, wodurch ein Schaden von etwa 150,-- Mark entsteht.31. Januar 1912Die Betriebseinnahmen der städtischen Straßenbahn betragen im Monat Januar 31.737,45 Mark.3. Februar 1912Am Morgen kann wegen starkem Schneefall die "Elektrische" in der Stadt nur im beschränkten Umfange den Verkehr aufnehmen, trotz dem schon beim Morgengrauen der Schneepflug in Tätigkeit tritt. Erst nach 8:00 Uhr kann der Betrieb der elektrischen Straßenbahn voll aufgenommen werden.5. Februar 1912Bei der Bürgerausschußversammlung wird über die Bestellung von weiteren Wagen für die städtische Straßenbahn beraten. Es sollen bestellt werden: 10 Motorwagen und 10 Anhängewagen, erstere kosten 145.000,-- Mark, letztere 65.000,-- Mark, zusammen 210.000,-- Mark.7. Februar 1912Am Nachmittag gegen 13:00 Uhr will der Wirt Wolf von Oeschelbronn sein Fuhrwerk in der Wirtschaft zum "Bürgerbräu" einstellen. Als er das Fuhrwerk in den Hof führt, scheut das Pferd, geht rückwärts, so daß der Wagen mit der abfahrenden Straßenbahn zusammenstößt und erheblich beschädigt wird.12. Februar 1912Gegen 16:15 Uhr fährt ein Droschkenkutscher mit einer mit zwei Herren besetzten Droschke die Museumstraße herunter und will noch vor dem gerade anfahrenden Arbeiterzug über die Gleise der Straßenbahn fahren, weil er zu halten nicht mehr imstande ist. Trotzdem der Wagenführer der elektrischen Straßenbahn rasch anhält, wird die Droschke am linken Hinterrad erfaßt und dies zertrümmert. Die Insassendes Wagens sowie der Kutscher, und die Pferde erleiden keinen Schaden. Dem Droschkenkutscher ist ein Schaden von etwa 80,-- Mark entstanden, auch der Wagen der elektrischen Straßenbahn ist leicht beschädigt.16. Februar 1912Gegen 11:45 Uhr fährt der Chauffeur Dumm aus Pforzheim mit dem Auto eines hiesigen Arztes die Baumstraße herauf und biegt in die Westliche Karl-Friedrich-Straße ein. Zu gleichen Zeit kommt die Elektrische von Brötzingen her angefahren. Der Chauffeur kann nicht mehr anhalten und obwohl der Straßenbahnwagenführer sofort die Notbremse zieht, kommt es zum Zusammenstoß, so daß dem Auto die Achse abbricht. Personen werden keine verletzt.27. Februar 1912Es gelangen folgende Abonnementenkarten zur Ausgabe:a) Streckenkarten.Preis monatlich 6,70 Mark für 4 TeilstreckenPreis monatlich 8,70 Mark für mehr als 4 Teilstrecken.Sie berechtigen zur beliebig häufigen Fahrten auf einer bestimmten Strecke.b) Netzkartenzum Preis von 10,20 Mark monatlich berechtigen zu beliebig häufigen Fahrten auf dem ganzen Netz. Sie zerfallen in zwei Arten, und zwar in Einzelkarten und in sog. Geschäftskarten.Die Einzelkarte wird auf eine Einzelperson ausgestellt, ist daher nicht übertragbar und gilt auch Sonn= und Feiertags.Die Geschäftskarte wird auf ein Geschäft ausgestellt und kann alsdann von demGeschäftsinhaber oder von einem Angestellten der Firma zur Besorgung von geschäftlichen Angelegenheiten benutzt werden. Die Geschäftskarten gelten nur an Werktagen; die Bahnkommission ist aber berechtigt, nicht der Bejouteriebranche angehörenden Geschäften auf Ansuchen die Gültigkeit der Karten auch auf Sonn= und Feiertage auszudehnen.c) Die Schülerkartenkosten für den halben Monat1,50 Mark für 4 Teilstrecken2,50 Mark für mehr als 4 Teilstrecken, sie dürfen aber nur von der Wohnung bzw. der nächsten Haltestelle bis zur Schule und zurück benutzt werden.Die Verkaufsstellen befinden sich:Stadtkasse, Sparkasse, Gaswerkkasse (Eutingerstraße), Rathaus, Stadtteil Brötzingen (Gemeindeerhebestelle); Stationsamt der Lokalbahn (Stadtteil Brötzingen), Papierhandlung Arres. bzw. Kiosk am Leopoldplatz.28. Februar 1912Die Betriebseinnahmen der städtischen Straßenbahn betragen im Monat Februar27.804,95 Mark.19. März 1912Nach dem Antrag der Baukommission werden vergeben: Die Lieferung von Straßenbahnschildern an Otto Bauer.23. März 1912Gegen 6:30 Uhr wird der Landwirt Friedrich Reith von Senach bei Enzberg auf der östlichen Karl-Friedrichstraße vor dem Hause Nummer 40 von einem Wagen der elektrischen Straßenbahn erfaßt, zu Boden geworfen und eine Strecke unter dem Wagen mitgeschleift. Er erliegt einen Tag später seinen schweren innerlichen Verletzungen.31. März 1912Am nachmittag springt ein 7 jähriges Mädchen die Gartenstaffel herunter über das Gleis der elektrischen Straßenbahn, wobei es von einem Wagen erfaßt und zu Boden geworfen wird. Das Kind wird von der Fangvorrichtung des Wagens aufgehoben und erleidet infolgedessen nur einige Hautabschürfungen.31. März 1912Die Einnahmen der städtischen Straßenbahn betragen im Monat März 29.956,40 Mark.9. April 1912In der Stadtratssitzung wird über die Einrichtung einer Kantine in der Wagenhalle der städtischen Straßenbahn diskutiert.13. April 1912Gegen 6:30 Uhr wird der 16 Jahre alte Schriftsetzerlehrling Gustav Mohr beim überschreiten der Gleise der elektrischen Straßenbahn in der Bahnhofstraße von einem Wagen erfaßt und zu Boden geschleudert. Er ist 10 Minuten bewußtlos und wird auf die Polizeiwache ins Amtshaus gebracht, wo er sich nach einiger Zeit wieder erholt.16. April 1912Gemäß Antrag der Bahnkommission beschließt der Stadtrat, die bisherige Fahrtausweisverkaufstelle bei der städtischen Sparkasse aufzugeben und dieselbe der Schlachhofkasse zu übertragen.26. April 1912Durch immer wieder kehrende Klagen veranlaßt, macht das städtische Straßenbahnamt die Fahrgäste darauf aufmerksam, das sämtliche Haltestellen - außer Leopoldplatz - sogenannte Bedarfshaltestellen sind. Es wird gebeten, falls ein Wagen an einer Haltestelle halten soll, dem Wagenführer ein Zeichen durchhochheben des Armes, eines Stockes, Schirmes oder dergleichen zu geben. Ebenso sollen Fahrgäste, welche auszusteigen beabsichtigen, dies dem Schaffner durcherheben einer Hand oder dergleichen mitteilen.30. April 1912Am Abend wird ein 73 jähriger, anscheinend etwas schwerhöriger Mann, welcher aus der "Spanischen Weinstube" in der östlichen Karl-Friedrichstraße heraus kommt und über die Straße gehen will, von einem elektrischen Straßenbahnwagen erfaßt und zu Boden geschleudert. Der Verunglückte zieht sich am Hinterkopf eine stark blutende Verletzung zu. Er wird zunächst auf der Polizeiwache im Rathaus verbunden und sodann mittels Sanitätswagens ins städtische Krankenhaus gebracht.6. Mai 1912Am Vormittag fährt der ledige Metzger Karl Seyfried aus Enzklösterle mit seinem Fahrrad so schnell die Schloßbergstraße herunter, das er die Gewalt über sein Rad verliert und von einem im selben Moment daherfahrenden Straßenbahnwagen erfaßt und zu Boden geschleudert wird. Seyfried kommt auf dem Gleis der Straßenbahn zum liegen, doch kann der Wagen durch die geistesgegenwart des Führers rasch zum stehen gebracht werden. Der Verunglückte kommt mit geringen Verletzungen davon.7. Mai 1912Nach dem Antrag der Straßenbahnsubkommission werden die Beschaffung von Sandstreuern für die Anhängewagen an die Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg (MAN) in Nürnberg vergeben.18. Mai 1912Gegen 11:00 Uhr kommen aneinandergekoppelte Anhängewagen der elektrischen Straßenbahn, welche vor der Wagenhalle Brötzingen stehen, ins Rollen, weil zwei 5jährige Knaben auf dem vorderen Wagen spielen und hierbei die Bremsen lösen. Die Kinder können, als sie bemerken, das die Wagen in Bewegung geraten, noch abspringen, während die Wagen mit großer Geschwindigkeit der Stadt zusausen und gegen den an der Haltestelle Belfortstraße stehenden fahrplanmäßigen Motorwagen stoßen, wodurch dieser, sowie die sieben Anhängewagen stark beschädigt werden. Der Wagenführer erleidet Verletzungen im Gesicht durch Glassplitter der Wagenscheiben. Der Gesamtschaden ist bedeutend. Ein Depotarbeiter wollte in der Nähe der Wirtschaft zum "Ochsen" auf die daherfahrenden Wagen aufspringen, um sie durch bremsen zum stehen zu bringen. Er kommt hierbei aber zu Fall und zieht sich Verletzungen am Kopfe zu.7. Juni 1912Gegen 6:30 Uhr wird an der Haltestelle der Straßenbahn vor der Wirtschaft zur "Stadt Belfort" ein zunahe am Gleise aufgestellter Milchkarren der Milchhändlerin Burger aus Dietlingen von der Straßenbahn erfaßt und umgeworfen, wodurch sich ca. 100 Liter Milch auf die Straße ergießen.10. Juni 1912Am Nachmittag wird der Goldarbeiter Becker aus Weiler auf der Westlichen Karl-Friedrich-Straße von einem Straßenbahnwagen angefahren und gegen ein vorbeifahrendes Hundefuhrwerk gestoßen. Becker kommt zu Fall und zieht sich am linken Knie und am rechten Mittelfinger Verletzungen zu.29.06.1912Am Abend erfolgt Ecke Bahnhof- und Westliche Karl-Friedrich-Straße ein Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Wagen der elektrischen Straßenbahn. Durch die Aufmerksamkeit des Straßenbahnwagenführers, der seinen Wagen sofort zum stehen bringen kann, wird ein größeres Unglück verhindert.1. Juli 1912Am Abend nach 22:00 Uhr wird der Kaufmann Theodor Hüber beim Überschreiten der Gleise der elektrischen Straßenbahn am Marktplatz von einem Trambahnwagen erfaßt und zu Boden geschleudert. Hüber, welcher eine stark blutende Verletzung an der Stirn erleidet, bleibt bewußtlos liegen. Er wird zunächst auf die Polizeiwache im Rathaus und nach Anlegung eines Notverbandes ins städtische Krankenhaus überführt.6. Juli 1912Am Abend springt ein 23jähriger Kaufmann aus Pforzheim in der östlichen Karl-Friedrichstraße von einem in voller Fahrt befindlichen Straßenbahnwagen. Er bleibt besinnungslos liegen und muß ins städtische Krankenhaus gebracht werden, wo eine Gehirnerschütterung und ein starker Bluterguß an der linken Gesichtshälfte festgestellt wird.23. Juli 1912Am Vormittag kommt der Landwirt Michael Hank von Dietlingen in der östlichen Karl-Friedrichstraße bei der Ostendstraße beim Abspringen von einem im Gang befindlichen elektrischen Straßenbahnwagen zu Fall. Er kommt unter den Wagen und wird ein Stück weit mitgeschleift. Der Wagen kann zwar rasch angehalten werden, aber die Fangvorrichtung wird beim Aufprall zertrümmert. Der Verunglückte, welcher starke Verletzungen an Händen und Füßen erleidet wird, nachdem er von dem Sanitätler Knobel verbunden worden ist, mittels Sanitätswagen ins städtische Krankenhaus gebracht wo er auch über Schmerzen im Rücken und Unterleib klagt.26. Juli 1912Am Mittag stößt auf der Westlichen Karl-Friedrich-Straße bei der Museumstraße ein Personenfuhrwerk mit einem Wagen der elektrischen Straßenbahn zusammen, wobei an dem Tramwagen ein Trittbrett weggerissen wird.29. Juli 1912Die elektrische Straßenbahn erfreut sich größter Beliebtheit bei der Bevölkerung, kein Wunder, daß bereits der Ruf nach Erweiterung des Bahnnetzes ertönt. Der Stadtrat will dem Folge geben und fordert für Vorarbeiten zur Erweiterung des Netzes 6.000,-- Mark. Für die Errichtung einer Kantine in der Wagenhalle der städtischen Straßenbahn werden 1.000,-- Mark und als Betriebsfonds 1.500,-- Mark zur Bewilligung gefordert.31. Juli 1912Die Einnahmen der städtischen Straßenbahn betragen im Monat Juli 34.440,-- Mark.13. August 1912Nach dem Antrag der Baukommission werden vergeben: Die Ausführung der Heizungsanlage in der Wagenhalle an die Firma Franz Brombach in Freiburg i. B.20. August 1912Ingenieur Rudolf Müller aus Roßlau wird zum Betriebsleiter der elektrischen Straßenbahn bestellt.29. August 1912Gegen 7:00 Uhr wird der Goldarbeiter Wilhelm Wolfinger von Oberhausen in der Leopoldstraße, als er einen elektrischen Wagen erreichen will, von einem anderen kreuzenden Wagen der entgegengesetzten Seite erfaßt und zu Boden geworfen. Der Führer dieses Wagens läßt rasch die Fangstange fallen, so das der Umgefahrene auf dieser zum liegen kommt. Wolfinger erleidet nur wenige Hautabschürfungen.14. September 1912Gegen 9:45 Uhr kommt es an der Kreuzung Leopold- und Zerrennerstraße zu einem Zusammenstoß zwischen einer Straßenbahn und einer mit zwei Pferden bespannten Droschke. Der Straßenbahnwagen kam von der Roßbrücke und die Droschke von der Goethestraße. Der Straßenbahnwagen hält zwar so schnell als möglich an, stößt aber immer noch an den vorderen Teil der Droschke so das der Kutscher vom Bock fällt, sich aber nur unerhebliche Verletzungen zuzieht. Bei dem Aufprall bricht die Deichsel der Droschke und auch die Pferde kommen teilweise zu Fall. Sie springen jedoch auf und davon und werden auf der Roßbrücke wieder eingefangen. Der Kutscher will das Signal des Wagenführers nicht gehört haben.29. September 1912Gegen 12:30 Uhr will der Chauffeur Karl Kunz mit seinem Auto auf der Westlichen Karl-Friedrich-Straße einen vom Leopoldplatz gegen Brötzingen fahrenden elektrischen Wagen überholen, was im aber nicht gelingt, da gleichzeitig ein von entgegengesetzter Seite kommender elektrischer Wagen die Haltestelle passiert. Das Auto kommt zwischen die beiden Wagen und wird eingeklemmt, wobei Auto und Straßenbahnwagen stark beschädigt werden. Dem Chauffeur werden mehrere Zähne eingeschlagen, außerdem erleidet er im Gesicht Verletzungen durch Glassplitter.30. September 1912Die Einnahmen der städtischen Straßenbahn im Monat September betragen 34.184,85 Mark.6. Oktober 1912Am Abend fährt an der Endstation der elektrischen Straßenbahn auf der Eutinger Straße ein Auto gegen ein Straßenbahnwagen und beschädigt in stark.11. Oktober 1912Die Zusammenstöße von Autos mit der elektrischen Straßenbahn mehren sich. Gegen 12:00 Uhr erfolgt auf dem Leopoldplatz wiederum ein solcher, weil der Führer des Personenkraftwagens annimmt, der die Leopoldstraße herauffahrende Straßenbahnwagen fahre geradeaus, während er in die Westliche Karl-Friedrich-Straße einbiegt. Das Auto wird stark, der Straßenbahnwagen schwach beschädigt. Personen werden keine verletzt.26. Oktober 1912Gegen die gefährlichen Hutnadeln der Damen wird jetzt, dem Vorgehen anderer Städte folgend, auch in Pforzheim der Kampf aufgenommen. Auf Veranlassung des Stadtrats ist ein Verbot erlassen worden, mit ungeschützten Hutnadeln die hiesige Straßenbahn zu benützen. Es heißt in einer Verordnung des Ministeriums der Finanzen in der neuesten Nummer des Gesetz- und Verordnungsblattes: Im Einverständnis mit dem Ministerium des Innern wird § 26 unserer Verordnung vom 18. August 1911, die elektrische Straßenbahn in Pforzheim betreffend durch folgenden Zusatz ergänzt: "ferner sind weibliche Fahrgäste, die Hutnadeln mit ungeschützten Spitzen tragen, von der Mitfahrt ausgeschlossen".29. Oktober 1912Nach dem Antrag der Baukommission werden vergeben: Die Lieferung und Verlegung von Eisenbetonplatten als Unterlage für die Gleisanlage auf der neuen Altstädter Brücke an die Firma Manz und Freytag.31. Oktober 1912Gegen 9:45 Uhr stößt ein Auto beim Einbiegen in die Bahnhof- und die Westliche Karl-Friedrich-Straße auf den hinteren Teil eines Straßenbahnwagens. Am Auto wird die linke Vorderachse beschädigt, während der Straßenbahnwagen unbeschädigt bleibt.12. November 1912Ein Fuhrknecht fährt auf dem Wege nach Brötzingen gegen einen elektrischen Straßenbahnwagen, wobei eine Wagenscheibe zertrümmert wird.5. Dezember 1912Gegen 12:30 Uhr balgen sich zwei 19jährige Goldschmiede auf der Westlichen Karl-Friedrich-Straße auf dem Gleis der elektrischen Straßenbahn und kommen dabei zu Fall. Gleichzeitig passiert ein vom Marktplatz kommender Straßenbahnwagen diese Stelle und einer der beiden kommt, trotzdem der Wagenführer den Wagen sofort zum stehen bringt, unter diesen und auf der Fangvorrichtung zum liegen.10. Dezember 1912Es wird vergeben die Schienenschweißarbeiten an der Altstädter Brücke an die Firma Otto Goldschmidt in Essen.13. Dezember 1912Gegen 16:15 Uhr stößt ein mit zwei Pferden bespanntes leeres Frachtfuhrwerk der Güterbestätterei Gropp beim herunterfahren der Parkstraße mit einem elektrischen Straßenbahnwagen zusammen. Die Pferde kommen hierbei zu Fall, werden aber nicht verletzt. Der Materialschaden ist gering.17. Dezember 1912Zum 1. Januar 1913 müssen die Schüler-, Strecken-, Netz- und Geschäftskarten neu ausgestellt werden. Um eine rechtzeitige Ausstellung der Karten zu ermöglichen, werden Anmeldezettel von den Schaffnern in den Wagen ausgegeben. Es wird gebeten, die Zettel nach Ausfüllung alsbald wieder einem Schaffner zu geben.31. Dezember 1912Die Einnahmen der städtischen Straßenbahn betragen im Monat Dezember 36.577,70 Mark. zurück Historischer Nahverkehr Pforzheim e.V. Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player. |