1929Eintreffen der Bestellten Straßenbahntriebwagen 39 - 43. Umbau des Untergeschosses der Wagenhalle zur Aufnahme von 17 Fahrzeugen auf vier Gleise mit Gleisanschluß über die Huttenstraße. Die Gleisanlagen am Leopoldplatz werden erneuert. Nach Fertigstellung der Dietlinger Unterführung durch die Reichsbahngesellschaft werden die einmündenden Straßen und die Gleisanlage der elektrischen Straßenbahn unter Berücksichtigung der geänderten Verkehrsverhältnisse umgebaut. Der Kostenaufwand beträgt 87.888,-- Reichsmark. Für den zweigleisigen Ausbau der elektrischen Straßenbahn zwischen Zerrenner- und Rodstraße, sowie den Ausbau der Hirsauerstraße von der derzeitigen Endhaltestelle bei der Papierfabrik bis zur eisernen Brücke in Dillweißenstein werden Entwürfe gefertigt.1. Juli 1929Auf den Linien 1 und 2 wird ab sofort in 6 Minuten-Abständen gefahren, während der Fahrplan der Linie 3 mit 7 Minuten-Abständen bei starkem Verkehr und mit 15 Minuten-Abständen bei schwachem Verkehr beibehalten wird.1929Im Laufe des Jahres werden aus Mitteln des Erneuerungs-und Reservefonds Kredite für den zweigleisigen Ausbau der Strecken Rodstraße - Hohlstraße und Sedanplatz - Zerrennerstraße (79.000 Reichsmark) bewilligt. Ein weiterer Kredit (50.000,-- Reichsmark aus Voranschlagmittel) ist für die Beschaffung eines Schienenreinigungswagens für die Straßenbahn vorgesehen.
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Historischer Nahverkehr Pforzheim e.V.
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